Einfach genial Entscheiden mit Visualisierungen - Erlebniskongress für visuelle Kommunikation im Business

Interview mit Teilnehmern: Prof. Dr. Hartmut Walz

Kaufen Sie gerne die Katze im Sack? Sicher nicht. Und da eine Veranstaltung die Summe seiner Teilnehmer ist, frage ich einfach mal nach bei denen, die sich bereits dafür entschieden haben:

Weshalb gehen Sie zum Erlebniskongress? Was erwarten Sie? Was finden Sie besonders spannend? ...

Heute mit Prof. Dr. Hartmut Walz, Hochschule Ludwigshafen am Rhein

Heute habe ich ein neues Interview für Euch. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hartmut Walz, Keynote-Speaker, sprach ich über Entscheidungen und welchen Einfluss Visualisierungen dabei haben. Aus diesem Grund ist er begeistert vom Erlebniskongress und wünscht sich, dass viele Menschen diese Gelegenheit nutzen, diese Art der Kommunikation für sich zu entdecken.

Visualisierungen sind nicht nur etwas für Künstler, Profis oder Sketchnoter. Jeder kann sie privat aber auch im Business nutzen. Beispielsweise können Einkaufszettel durch Bilder leichter gemerkt werden. Bitten an Familienmitglieder können durch Visualisierungen unterstützt werden. Im Business können Sie Vorbereitungen auf Meetings oder Vorträge vereinfachen. Die Gefahr eines Black-Outs ist durch Visualisierungen wesentlich geringer als bei der Verwendung reinen Texts. Denn Bilder werden viel leicht abgespeichert, sie werden mit Gefühlen assoziiert und können so viel leichter wieder abgerufen werden.

Worauf sich Hartmut Walz besonders freut, was er mit dem Erlebniskongress verbindet und was er sich und Ihnen als Teilnehmern sonst noch wünscht, erfahren Sie im Video. Viel Spaß damit!

Weitere Fragen

Haben Sie Fragen zum Interview oder zum Erlebniskongress? Dann wenden Sie sich jederzeit an mich: miriam.hamel@visualselling.de

Interview

Sie können das Video nicht ansehen? Dann habe ich hier das Interview nochmal zum Nachlesen:

Miriam: Hallo, guten Morgen Hartmut.

Prof. Dr. Hartmut Walz: Ja, schönen guten Morgen Miriam. Grüß Dich. Hattest Du ein gutes Wochenende?

Miriam: Ja, ein sehr gutes. Ich hoffe, Deins war auch gut?

Hartmut: Ja. Ich habe Muskelkater. Wenn das nicht gut ist.

Miriam: Ja, das stimmt. Möchtest Du Dich mal kurz vorstellen? Du bist ja beim Erlebniskongress für visuelle Kommunikation im Business dabei, als Keynote-Speaker mit einem ganz tollen Thema, wie man einfach genial entscheiden kann. Und damit die Teilnehmer mal wissen, wer das eigentlich so richtig ist und was derjenige macht, wäre es toll, wenn Du Dich mal kurz vorstellst.

Hartmut: Alles klar. Ich bin eigentlich von meiner Herkunft ein ganz trockener Banker, habe mich aber in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr in dem Bereich der Verhaltensökonomie und da vor allem in dem Bereich des Entscheidens vorgewagt und reingeforscht und ich habe gelernt, dass wir uns sehr, sehr stark entscheiden an Bildern, die wir haben, auch inneren Bildern. Das heißt wir folgen Bildern, wir folgen Metaphern und wir folgen Geschichten, die unser Denken lenken und insofern war die Verbindung zu Visual Selling ganz stringent unvermeidlich. Wir mussten uns früher oder später finden.

Miriam: Ja, das stimmt. Das klingt so. Ich finde auch das Thema deswegen so passend, einfach genial entscheiden, weil, wie Du ja auch schon sagst, häufig haben Entscheidungen mit Bildern zu tun. Man sieht es ja auch im Marketing. Die ganzen Plakate, Videos und so, sind ja Bilder. Und deswegen bin ich schon sehr gespannt auf den Vortrag von Dir.

Hartmut: Ja, es ist meine absolute Lebensüberzeugung. Und wenn man manchmal schaut, wie selbst ganz schwerwiegende, auch politische oder auch unternehmerische Entscheidungen zustandekommen, dann sind es klare, einzelne Bilder, eben häufig entscheidungslenkend. Und sich dessen bewusst zu machen, das ist ganz wichtig. Und das wirkt natürlich, offen gestanden, positiv wie negativ. Also gute Entscheidungen, aber auch schwerwiegende Fehlentscheidungen, weil sie sich eben von einzelnen, singulären Bildern haben lenken lassen.

Miriam: Ja, genau. Das stimmt.

Hartmut: So funktioniert unser Gehirn.

Miriam: Richtig! Weil wir sehen ja auch viel mit den Augen und sind ja darauf konditioniert. Und wenn man die nicht mehr hat, muss man das echt erst erlernen, die anderen Sinneskanäle dann zu nutzen.

Hartmut: Ja. Das ist ganz klar. Und das ist unumstritten mittlerweile, dass der visuelle Eindruck der Stärkste ist. Und noch was Lustiges am Rande: Wenn Du eine Information mit dem Auge wahrnimmst und eine widersprechende mit den Ohren, folgst Du dem Auge. Also wenn Dich jemand optisch anzieht und derjenige sagt "Bleib nur weg", dann ist der optische Eindruck wichtiger als der akustische.

Miriam: Ja, exakt.

Hartmut: Das zeigt auch, dass wir Signale zum Beispiel in Notsituationen oder Extremsituationen optisch geben sollten und nicht mit Worten.

Miriam: Ja.

Hartmut: Das Ohr ist eindeutig unterlegen.

Miriam: Ja, das stimmt. Was ist Dein Ziel für den Kongress? Was würdest Du da am liebsten erreichen?

Hartmut: Ich würde gerne ganz viele glückliche - na ja, glückliche - vorfreudige, zufriedene Gesichter sehen, die sagen "Ja! Das war was, das nehme ich nach Hause. Das mache ich ab heute anders. Da lege ich meinen Schmerzpunkt anders. Darauf werde ich achten und habe idealerweise mit weniger Mühe mehr Erfolg."

Miriam: Das ist toll.

Hartmut: Ich würde von mir selber sagen, dass mein Leben durch so ein paar Dinge, die ich da beachte, wirklich einfacher geworden ist. Ja, also nicht immer härter arbeiten, sondern ein bisschen cleverer mit Augenzwinkern. Wenn man das raus hat, geht es leichter. Wenn das mir Leute zurückspiegeln an dem Tag nach der Keynote, dann bin ich zufrieden.

Miriam: Cool. Genau, und wem empfiehlst Du denn die Teilnahme an dem Kongress?

Hartmut: Na ja, ich denke, es gibt mit Sicherheit eine Zielgruppe im engeren Sinne, vor allem Menschen, die das wirklich beruflich einsetzen können, die in irgendeiner Weise verkaufen. Wobei ich persönlich wiederum verkaufen viel weiter sehe. Ich denke, ich als Prof., ich verkaufe Meinungen, ich verkaufe Einstellungen, ich verkaufe Wissen. Leute, die in irgendeiner Weise Wissen, Einstellungen, Techniken, aber natürlich auch Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, die sind mit Sicherheit in erster Linie eine Hauptzielgruppe oder Kernzielgruppe. Aber, auch wenn das vielleicht ein bisschen abgeschmackt jetzt klingt, eigentlich kann's jeder gebrauchen. Denn jeder Mensch verkauft in irgendeiner Weise Meinungen oder versucht zu überzeugen. Natürlich tun es manche auch sehr platt einfach mit vielen, vielen Worten, mit Bildern geht's besser.

Miriam: Ja, dankeschön! Da habe ich erstmal gar nicht weitere Fragen. Hast Du noch irgendwelche Ideen, Anmerkungen, Wünsche, die Du zum Abschluss noch sagen möchtest?

Hartmut: Ja, ich wünsche Euch, dass Ihr dieses offene Klima an dem Tag auch haben werdet und dass wir wirklich offen und ehrlich aufeinander zugehen und Meinungen austauschen. Dann haben wir am meisten davon. Das ist eine typische Win-Win-Situation. Also, jeder kann etwas mitnehmen. Und dadurch, dass sie was mitnehmen, solange es nicht Euer Tafelsilber ist, haben andere nicht weniger. Denn Wissen ist ja der einzige Rohstoff, der sich vermehrt, wenn man ihn teilt. Das wünsche ich Euch.

Miriam: Cool, Dankeschön. Dann wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag.

Hartmut: Dankeschön!

Miriam: Und freue mich, Dich bald persönlich zu sehen.

Hartmut: Genau, denn aus dem Grund: Wir freuen uns auf das persönliche Wiedersehen dann.

Miriam: Genau. Tschüss.

Hartmut: Ciao, tschüss.

 

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